View Master

William Gruber erfand das System bereits 1939. Die meisten kennen den ViewMaster-Betrachter aus ihrer Kindheit. Das ist ein Kasten, in den eine runde Scheibe gesteckt wird. Sieben Stereo-Bildpaare, also 14 kleine Dias sind außen am Rande angeordnet. Der Betrachter ist robust, billig in der Herstellung und einfach in der Bedienung. Deshalb kann man ihn auch getrost Kindern überlassen. Früher wurden auch View-Master-Kameras, Stanzgeräte und leere Scheiben angeboten mit denen jeder seine persönlichen View-Master-Bilder herstellen konnte.

Bei den View-Master-Kameras handelte es sich meist um einfache Stereo - Sucherkameras, die einen Diafilm belichteten. Mit einer Stanze konnte man die kleinen Bilder aus dem Film schneiden und anschließend in eine leere View - Master - Scheibe montieren. Kameras und Stanzen finden sich hin und wieder auf Fotobörsen. Zu den leeren Scheiben schreibt die Firma „REEL 3D“, dass die letzte Maschine, mit der diese Scheiben hergestellt wurden, jetzt endgültig irreparabel defekt sei. Wer Interesse an diesem System hat, sollte sich schnell noch ein paar Scheiben besorgen.